{"id":8386,"date":"2018-09-17T11:04:33","date_gmt":"2018-09-17T09:04:33","guid":{"rendered":"https:\/\/ssvue.de\/?p=8386"},"modified":"2018-09-25T17:24:11","modified_gmt":"2018-09-25T15:24:11","slug":"kraftakt-im-pokal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ssvue.de\/news\/kraftakt-im-pokal\/","title":{"rendered":"Kraftakt im Pokal"},"content":{"rendered":"<p>Eines vorweg: Alles was bisher \u00fcber die Damen des SSV hinsichtlich ihres Teamgeistes, ihres Ehrgeizes und ihres Kampfes geh\u00f6rt, gelesen oder gesehen hatte, wurde an diesem Pokalsonntag beim 1.FFG Homburg in den Schatten gestellt.<br \/>\nEs war das zweite Aufeinandertreffen innerhalb von zwei Wochen dieser beiden Mannschaften, die Revanche f\u00fcr die 2:0 Niederlage des SSV. Dieser Pokalfight begann gut f\u00fcr die Damen des SSV, denn die ersten zwanzig Minuten geh\u00f6rten vollkommen den G\u00e4sten aus \u00dcberherrn. Angriff um Angriff leiteten die \u00dcberherrner ein, scheiterten aber immer wieder an der Abwehrreihe der Gastgeber, die jeden Ball nach vorne schlug. Von da an waren die Homburger am Dr\u00fccker und nutzten ihre Gelegenheiten um den ein oder anderen Angriff zu wagen, jedoch wurden diese Angriffe entweder von der b\u00e4renstarken  Abwehr im Keim erstickt oder von Torh\u00fcterin Annika Haase aufgehalten. So endete die erste Halbzeit 0:0 torlos, jedoch mit deutlichen Vorteilen f\u00fcr den SSV, die bis dato die besseren Chancen und den noch gr\u00f6\u00dferen Ehrgeiz zeigten.<br \/>\nDie zweite Halbzeit zeigte, dass je l\u00e4nger die Partie andauerte, desto ruppiger und intensiver wurde sie. Viele Fouls wurden begangen, die Partie entwickelte sich zu einem echten Kraftakt, der allen voran im Mittelfeld ausgetragen wurde. Torraumszenen gab es, sie fanden aus \u00dcberherrner Sicht leider nie den Weg ins Tor, verfehlten die Maschen nur um Haaresbreite. An dieser Stelle einzelne Spieler zu loben w\u00e4re eine Untertreibung der Leistung der ganzen Mannschaft, denn innerhalb der ersten 90 Minuten k\u00e4mpfte ein jeder darum, dass der Ball ins Tor der Gastgeber rollte, ein jeder wollte das erl\u00f6sende 1:0, hinsichtlich der k\u00fcrzlichen Niederlage umso mehr. Jedoch endete die zweite Halbzeit nach langem Kampf ebenfalls torlos, was eine Verl\u00e4ngerung zur Folge hatte. Es blieben also noch zweimal 15 Minuten um das drohende Elfmeterschie\u00dfen abzuwenden, die Nerven der wenigen Zuschauer zu schonen und sich innerhalb dieser Zeit mit dem Siegtor zu belohnen, denn eines war sicher: Jene Mannschaft, die das erste Tor schie\u00dfen w\u00fcrde, w\u00fcrde auch als Sieger vom Platz gehen. Diese Mannschaft wollten die Damen des SSV sein, die sich nicht nur gegen den 1. FFG Homburg wehren musste, sondern auch gegen die verbalen Ausrufe der hiesigen Fans. \u00dcber 90 Minuten hinweg aggierten unsere Damen als Team, liefen f\u00fcreinander, k\u00e4mpften jeden Zweikampf bis zum bitteren Ende.<br \/>\nIn der Verl\u00e4ngerung steigerten die Damen des SSV sich abermals, legten eine Ausdauer, einen Ehrgeiz, einen Siegeswillen an den Tag, der in dieser Form einmalig war. Es war ein wahrer Kampf bis zur 110. Minute, bis der SSV einen Moment der Unachtsamkeit mittels eines wundersch\u00f6nen Zuspiels nutzte. Innerhalb eines Angriffes schickte Sarah Uzung\u00fcney Valentina Knauber steil, \u00fcberwand so die hochger\u00fcckte Abwehrreihe der Homburger und erm\u00f6glichte so den alles entscheidenden Schuss, der den 1:0 Entstand zu Gunsten des SSV markierte. Eine kleine Last fiel von den Schulter s\u00e4mtlicher Spielerinnen, dem Trainer und allen die es gut mit den Damen des SSV meinten. Doch noch waren es zehn Minuten in denen der SSV dieses rettende 1:0 verwalten und verteidigen musste. Denn die Homburger gaben sich nicht auf, versuchten mit allen Mitteln die Niederlage abzuwenden. Dieses forsche Angreifen bot den Raum f\u00fcr Konter, erm\u00f6glichte noch zwei weitere Chancen, die allesamt ihren weg nicht ins Tor fanden. So fiel die komplette Last von den Schultern als der Schiedsrichter ein letztes Mal seine Pfeife nutzte und das Spiel beendete. Riesenjubel beim SSV, der sich nach diesem Kraftakt \u00fcber 120 Minuten den Sieg mehr als verdient hatte. In den h\u00f6chsten T\u00f6nen muss man die komplette Mannschaft f\u00fcr ihren Ehrgeiz, ihre Ausdauer und ihren Siegeswillen loben, allen voran aber ihren Teamgeist, ihren Mannschaftszusammenhalt, der sie \u00fcber die komplette Spieldauer hinweg begleitet hatte. Egal ob vergebliche Vorst\u00f6\u00dfe, verstrauchelte B\u00e4lle oder kleinere Fehler, die Damen des SSV blieben stets eine Mannschaft, motivierten einander, liefen f\u00fcreinander, erk\u00e4mpften sich gemeinsam die B\u00e4lle zur\u00fcck und hielten als eine Einheit den Gegner in Schach, bis sie als Team jubeln durften. Ein Riesenlob an die komplette Mannschaft, die nicht nur die 2:0 Niederlage zwei Wochen zuvor r\u00e4chten, sondern auch ganz Homburg, der gegnerischen Mannschaft und deren Fans bewiesen, wie viel Potenzial in der Mannschaft des SSV steckte, die sich \u00fcber 120 Minuten als ein Team verkauften und so verdient gewannen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eines vorweg: Alles was bisher \u00fcber die Damen des SSV hinsichtlich ihres Teamgeistes, ihres Ehrgeizes und ihres Kampfes geh\u00f6rt, gelesen oder gesehen hatte, wurde an diesem Pokalsonntag beim 1.FFG Homburg in den Schatten gestellt. 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